GEsamtschule

SAlzkotten

Herzlich Willkommen bei uns!

 

 

Inklusion - gemeinsam leben

 Seit der im März 2009 in Deutschland in Kraft getretenen Behindertenrechtskonvention, in der ein inklusives Bildungsangebot auf allen Ebenen gefordert wird, besteht die vordringliche Aufgabe darin, das gemeinsame Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen in allen Schulformen zu ermöglichen.

 Unser Verständnis von Inklusion

Inklusion wird von uns verstanden als ein umfassendes Konzept des menschlichen Zusammenlebens – also der Ausrichtung der Schule auf die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen.

 Unser Ziel

Das Ziel aller Maßnahmen ist es, die gemeinsame Bildung und Erziehung für unsere Schülerinnen und Schüler zu verwirklichen und die erreichten Standards unserer sonderpädagogischen Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote im Interesse der Kinder und Jugendlichen abzusichern und weiter zu entwickeln.

 Inklusion im Schuljahr 18 / 19

·       In Klasse 5 gibt es keine Inklusionsklassen mehr.

o   Alle Förderschüler werden auf den kompletten Jahrgang verteilt.

·       neun Inklusionsklassen

·       insgesamt 64 Förderschüler

·       ca. zwölf Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf in einem Jahrgang

·       3,5 Förderschullehrerstellen

o   Auf Grund der Stellenbesetzung können wir eine Doppelbesetzung durch einen Förderschullehrer nur zu einem geringen Umfang erreichen.

 Organisation

Die Zusammensetzung der Klassen eines Jahrgangs erfolgt aufgrund pädagogischer und organisatorischer Leitlinien.

Die Gesamtschule Salzkotten erweitert ihr Angebot an individuellen Differenzierungsangeboten für Schülerinnen und Schüler mit und ohne festgestelltem Unterstützungsbedarf. Durch ein inhaltliches und räumliches Konzept, namens „Ankerplatz“, werden Möglichkeiten geschaffen, in einem Rahmen fest vereinbarter Strukturen und entsprechender personeller Besetzung, die erfolgreiche Förderung der Schülerinnen und Schüler mit erkennbaren Förderbedarfen umzusetzen.

Schülerinnen und Schülern mit erkennbarem Förderbedarf werden hier Möglichkeiten des Rückzugs, benötigte Auszeiten sowie individuelle Lernstudiozeiten ermöglicht. Sonderpädagogische Lehrkräfte arbeiten innerhalb des Konzepts Hand in Hand mit Schulsozialarbeiter/innen und den Lehrerinnen und Lehrern des Regelsystems. Die enge räumliche Zusammenarbeit im Team vereinfacht die Planung von Förderplan- und Teamgesprächen, Eltern- und Schülerberatungen etc.

Das Vorhaben ist nachhaltig angelegt und wird zur Inklusion aller Schüler/innen mit erkennbaren Förderbedarfen mit fachlicher Begleitung des Schulamtes des Kreises Paderborn umgesetzt.

 Der gemeinsame Unterricht

Im gemeinsamen Unterricht wird entsprechend der Förderbedarfe zieldifferent unterrichtet. Die Differenzierung geschieht hinsichtlich Lernumfang, Zeit, Lernziel, personeller Hilfe und Medieneinsatz.

 Als Leitmotiv gilt der Gedanke:

„So viel wie möglich gemeinsam, so wenig wie nötig getrennt.“

 Unterrichtsmethode

Es gibt keine spezielle Didaktik des gemeinsamen Lernens. Zielführend ist in jedem Falle die Leitidee der „individuellen Förderung“. Dabei gilt es, Methoden und Unterrichtsformen auf die jeweiligen individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder abzustimmen.

 Unterrichtsformen

Besonders geeignet für heterogene Lerngruppen sind einerseits offene Unterrichtsformen, in denen Kinder ihren Lernprozess selbstständig und eigenverantwortlich gestalten, sowie andererseits stärker strukturierte Unterrichtsformen, mit deren Hilfe die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf berücksichtigt werden.

 Förderplanung

Für SchülerInnen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf werden halbjährlich individuelle Förderpläne als Grundlage der pädagogischen Arbeit erstellt. Darin werden auf der Basis einer ausführlichen Diagnostik (AOSF, Übergangsgutachten, formelle und informelle Testung, Schülerbeobachtung) die individuellen Bildungsziele formuliert, überprüft und fortgeschrieben (§19 6 AO-SF). Die Förderplanung an der Gesamtschule Salzkotten geschieht in Kooperation im Klassenteam, wobei die Hauptverantwortlichkeit der Erstellung beim Förderschullehrer liegt. Das gesamte Team der jeweiligen Klassen ist verpflichtet, die Unterrichtsplanung an der Förderplanung der SchülerInnen zu orientieren. Die Partizipation der SchülerInnen wird gewährleistet, indem einmal im Halbjahr ein Förderplangespräch stattfindet, in dem die einzelnen Förderbereiche mit den Schülern besprochen werden. Im Rahmen der Beratungsnachmittage / Elternsprechtage werden die Förderpläne als Grundlage für die Gesprächsführung genutzt.

 Fachkonferenz Gemeinsames Lernen

Seit dem Schuljahr 2014/15 existiert die Fachkonferenz „Gemeinsames Lernen“. Hier wird an der Fortentwicklung des Konzepts, Optimierung von Unterrichtsprozessen, insbesondere von Methoden, Sozialformen, Inhalten und Lehrmitteln gearbeitet.

 Ansprechpartner

Herr Altenhof (Inklusionskoordinator)

Frau Lenke (Sonderpädagogin)

Herr Dreher (Sonderpädagoge)

Frau Thienenkamp (Sonderpädagogin)

Herr Fischer (Schulleitung)

Herr Marienfeld (stellv. Schulleitung)